Städtepartnerschaft wird neu aufgelegt

Bürgerstiftung Vorpommern unterstützt Schüleraustausch mit Schweden

Vor 20 Jahren begann die Städtepartnerschaft zwischen dem schwedischen Burlöv und Anklam im Trauungssaal des Anklamer Rathauses. Jetzt, zum 750. Geburtstag der Hansestadt und gleichzeitig zum Jubiläum der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde, wird die Beziehung der beiden Städte wieder intensiviert und neu besiegelt.

Als die „Bürgerstiftung Vorpommern“ im vergangenen Jahr gemeinsam mit Anklamer Bürgern nach interessanten Projekten suchte, ging gerade eine Anfrage aus Burlöv zu einem Schüleraustausch bei der Anklamer Stadtverwaltung ein. Über das Gymnasium der Hansestadt konnte dann der Kontakt zu „Bürger für Anklam“, einer Unterstiftung der „Bürgerstiftung Vorpommern“, hergestellt werden.

Bereits 1994 besuchten sich Vereine und Schüler beider Städte regelmäßig. Nach und nach ebbten die gegenseitigen Stippvisiten jedoch ab, so dass die „Bürger für Anklam“ nun den Bedarf sahen, diese wiederzubeleben.

Gefördert durch die „Bürgerstiftung Vorpommern“ in Anklam nimmt ein deutsch-schwedischer Austausch derzeit Gestalt an. Mathias Ruta, Direktor des Lilienthal-Gymnasiums, Reinhard Lüdemann von der Volksbank Raiffeisenbank eG, Greifswald, sowie zwei Schüler des Anklamer Gymnasiums werden für die „Bürger für Anklam“ im März erste Absprachen in der schwedischen Partnerstadt treffen. Konkret wird dabei ein gegenseitiger Schüleraustausch mit der Schule Dalslundskolan in Burlöv geplant. Der Startschuss fällt im Juni mit einem Besuch von 20 Anklamer Schülern in ihrer Partnerstadt. Im August treffen die schwedischen Gäste dann in der Hansestadt ein. Geplant sind derzeit eine Kanutour durch das Peenetal sowie auch ein Ausflug in die Hauptstadt Berlin. Höhepunkt des schwedischen Besuchs soll der Bürgermeisterempfang sein, bei dem dann die Städtepartnerschaft neu besiegelt wird.

Mit zirka 3.500 Euro wird dieser Schüleraustausch durch die „Bürger für Anklam“ und somit durch die „Bürgerstiftung Vorpommern“ unterstützt. Außerdem beantragt der Schulförderverein des Lilienthal-Gymnasiums bei der Stadt Anklam Fördermittel für das Projekt. Für eine vollständige Umsetzung ohne eine große finanzielle Belastung der Familien, werben die Organisatoren derzeit weitere Unterstützung beim Landkreis ein. Denn die „Bürger für Anklam“ und die Beteiligten des Anklamer Gymnasiums möchten das Projekt mit nur einer geringen Beteiligung von 50 Euro pro Schüler realisieren.

Bei der Finanzierung des Schüleraustauschs zum 20-jährigen Jubiläum der Partnerschaft handelt es sich um eine Anschubfinanzierung für den Startschuss einer neuen Zusammenarbeit. In Zukunft ist eine Ausdehnung der gegenseitigen Besuche auf regionale Vereine und Wirtschaftsunternehmen geplant. Denn bereits 1994 sprachen die beiden Städte Anklam und Burlöv die Bedeutung der Städtepartnerschaft für Europa an und betonten die Wichtigkeit, Kindern den Kontakt über die Grenzen hinweg beizubringen. Dies hat sich 20 Jahre später nicht geändert.

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