Kinder brauchen Musik, Kreativität und Sport

Bürgerstiftung Vorpommern fördert Albert-Schweitzer-Familienwerk Mecklenburg-Vorpommern e. V.

Bürgerstiftung Vorpommern fördert Albert-Schweitzer-Familienwerk Mecklenburg-Vorpommern e. V.

Am 29.02.2016 übergab Herr Friccius, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Vorpommern, persönlich der Leiterin des Kinderdorfhauses Nordlicht, Frau Rita Bohn und ihren Kindern den Förderscheck in Höhe von 2.000,00 €. Mit den Fördergeldern wird die Ausgestaltung eines Kreativ- und Entspannungsraumes für 20 betreute Kinder und Jugendliche des Familienwerks umgesetzt.

Erste Musikinstrumente konnten bereits angeschafft werden. Kinder und Erzieher des Kinderdorfhauses Nordlicht gaben Herrn Friccius bei seinem Besuch einen musikalischen Vorgeschmack. „Endlich ist Musik im Haus.“ freute sich Kinderdorfhausleiterin Rita Bohn.

Hintergrundinformationen:

  • Kinderdorffamilien – das pure Leben
    Bis zu sieben Kinderdorfkinder bilden mit den Kinderdorfeltern und deren eigenen Kindern eine ganz besondere Lebensform. Kinderdorffamilien bieten Lebensräume, die sich am normalen Familienleben orientieren. Kinder und Jugendliche haben optimale Entwicklungschancen, denn wir können sie intensiv und individuell fördern. Ganz wichtig ist es, den Kontakt zu den leiblichen Eltern zu halten und die Ursprungsfamilie zu stabilisieren. Vielleicht können wir sie sogar wieder zusammenzuführen. Der ganzheitliche Ansatz familienorientierter Erziehung in einer Kinderdorffamilie hat sich in vielerlei Hinsicht bewährt:
    In mehr als 50 Jahren sind die Aufgaben der Kinderdorfeltern vielfältiger geworden. Daher hat mindestens ein Elternteil eine sozialpädagogische Ausbildung und Berufserfahrung. Der Partner arbeitet ehrenamtlich mit und arbeitet außerhalb des Kinderdorfes. Kinderdorffamilie — das bedeutet jeden Tag pulsierendes Leben. Wie in allen Familien bestimmen Kindergarten, Schule, Hobbys, Termine und das gemeinsame Essen den Tagesablauf mit. Manchmal herrscht dicke Luft, dann wieder ist die Stimmung super. Auf alle Fälle ist immer etwas los. Manche Familien wohnen direkt in einem Albert–Schweitzer–Kinderdorf, andere dezentral in der Region.
    Kinderdorffamilien nehmen am sie umgebenden Leben teil, pflegen vielfältige Kontakte und Freundschaften.

  • Die Albert- Schweitzer- Kinderdörfer und Familienwerke
    Heute bieten in Deutschland zehn Albert-Schweitzer-Mitgliedsvereine mit rund 100 Albert-Schweitzer-Kinderdorffamilien Kindern und Jugendlichen, die nicht bei ihren Eltern leben können, ein Zuhause. Seit 1995 gibt es das Familienwerk in Mecklenburg Vorpommern. Hier arbeiten 32 hauptamtliche Pädagogen und 40 ehrenamtliche Helfer und Förderer. Der Verein unterhält vier Kinderdorfhäuser, eine Jungenwohngruppe und mehrere familienanaloge Erziehungsstellen, in denen ca. 42 Kinder und Jugendliche leben.

Ansprechpartnerin:
Inka Peters,
Tel. 0162 10 65 277
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